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Auf die Lunge und das Herz achten!

01. Sep. 2020

Herz und Lunge sind unzer­trennlich

Gut geschützt befindet sich das Herz, einge­bettet zwischen beiden Lungen­flügeln, im Brustkorb. Es ist kein Zufall, dass Lunge und Herz so dicht beiein­ander liegen, denn bei der Versorgung des Körpers mit Sauer­stoff bilden sie gemeinsam eine funktio­nelle Einheit.

Über den Lungen­kreislauf, der auch als „kleiner Kreislauf“ bezeichnet wird, gelangt verbrauchtes und sauer­stoff­armes Blut aus der rechten Herzkammer in die Lunge. Dort reichert sich das Blut, bei jedem Atemzug aufs Neue mit Sauer­stoff an und fließt weiter in die linke Herzkammer, von wo aus es zur Versorgung der Organe durch den Körper gepumpt wird.

Der Körper­kreislauf, der auch als „großer Kreislauf“ bezeichnet wird, und der kleine Lungen­kreislauf sind hinter­ein­ander geschaltet und werden von der linken und der rechten Herzkammer angetrieben. Das Herz ist also der Motor dieses Transport-Systems.

Sauer­stoff bildet die Grundlage allen Lebens. Kaum ein Vorgang im Körper funktio­niert ohne Sauer­stoff. Die Lunge ermög­licht dabei den Gasaus­tausch zwischen Körper und Umwelt. Über die Lunge gelangt Sauer­stoff ins Blut, und im Gegenzug wird Kohlen­dioxid, das sich aufgrund von Stoff­wech­sel­vor­gängen in den Zellen entwi­ckelt, über das Blut in die Lunge abtrans­por­tiert und ausge­atmet.

Herz und Lunge sind also ein komplexes Konstrukt und Grundlage für das Zusam­men­spiel aller Organe im Körper. Es wundert daher nicht, dass Erkran­kungen der Lunge auch zu Belas­tungen für Herz und Kreislauf werden können:

Quelle: Lungen­klinik Lostau, www.pfeiffersche-stiftungen.de

Im Gespräch mit Professor Dr. Peter Alter, Facharzt für Innere Medizin, Pneumo­logie und Kardio­logie, Deutsches Zentrum für Lungen­for­schung, Univer­si­täts­kli­nikum Marburg, erfahren wir mehr über aktuelle Ergeb­nisse der COSYCONET-Studie in Bezug auf das Herz (Infor­ma­tionen zu COSYCONET finden Sie am Ende des Beitrages).

Daten belegen, dass ein erheb­licher Anteil, ca. ein Drittel, aller Patienten mit chronisch obstruk­tiver, d.h. bronchi­en­ver­en­gender Lungen­er­krankung (COPD) auch kardio­vas­kuläre, d.h. das Herz und die Gefäße betref­fende Erkran­kungen aufweisen. Umgekehrt weisen ca. ein Drittel aller Patienten mit kardio­vas­ku­lären Erkran­kungen auch eine Lungen­er­krankung auf. Der Vergleich zum Prinzip „Henne und Ei“ – was war zuerst da – drängt sich auf.

Der Vergleich ist berechtigt, denn die Überlap­pungen beider Erkran­kungen sind tatsächlich sehr groß. Und er veran­lasst zur Frage, ob das gleich­zeitige Auftreten beider Erkran­kungen nur auf die gemein­samen Risiko­fak­toren zurück­zu­führen ist oder ob direkte Wechsel­wir­kungen bestehen.

Hinsichtlich gemein­samer Risiko­fak­toren denkt man primär an das Zigaret­ten­rauchen. Doch es kann auch andere Risiko­fak­toren geben.

Die syste­mische Inflamm­ation ist beispiels­weise ein Mecha­nismus, der eine Rolle spielen könnte, und wahrscheinlich noch weitere Organe invol­viert. Die chronisch obstruktive Bronchitis per se geht mit einem erhöhten Entzün­dungs­status einher und kann mögli­cher­weise eine kardio­vas­kuläre Erkrankung verur­sachen. Vielleicht ist, umgekehrt betrachtet, eine Beein­flussung ebenso möglich. Gänzlich unabhängig von Risiko­fak­toren, bestehen aller­dings auch direkte Inter­ak­tionen zwischen Herz und Lunge. Diese direkten Inter­ak­tionen zu unter­suchen, ist eine Aufgabe der COSYCONET-Studie.

Risiko Begleit­erkrankung

Hierbei wurde unter­sucht, ob sich die neue sog. GOLD-Katego­ri­sierung von COPD-Patienten in die Schwe­regrad-Klassen A‑D auch mit Begleit­erkran­kungen in Zusam­menhang bringen lässt.

Tatsächlich ist dies der Fall: Es besteht eine Beziehung zum Risiko, bestimmte Begleit­erkran­kungen aufzu­weisen. Aus diesem Grund halten die Autoren die GOLD-Klassi­fi­kation, nicht nur hinsichtlich der Beurteilung von Exazer­ba­tionen (akute Verschlech­te­rungen) und klini­scher Symptome, sondern auch in Bezug auf Begleit­erkran­kungen (Begleit­erkran­kungen) sehr wichtig. 

Welche prognos­tische Bedeutung haben Herzer­kran­kungen als Begleit­erkrankung für den Verlauf einer COPD?

Zunächst sei gesagt, dass Begleit­erkran­kungen bei einer COPD sehr häufig vorkommen.

Begleit­erkran­kungen werden auch als Komor­bi­dität – vom engli­schen comor­bidity – bezeichnet. Liegen neben einer Grund­er­krankung – in diesem Fall also der COPD – eine oder mehrere zusätz­liche Erkran­kungen vor, die diagnos­tisch als eigen­ständige Krankheit abgrenzbar sind, so werden sie als Begleit­erkrankung bezeichnet. Begleit­erkran­kungen können eine Folge­er­krankung der Grund­er­krankung sein, müssen aber nicht.

Im Bezug auf das Herz-Kreislauf-System fanden wir bei den Studi­en­teil­nehmern von COSYCONET zum einen Begleit­erkran­kungen, wie z. B. Bluthoch­druck, die einen Risiko­faktor für ein kardio­vas­ku­läres Ereignis darstellen. Zum anderen lag bei einer Vielzahl der Patienten bereits eine offen­kundige derartige Begleit­erkrankung, z. B. ein erlit­tener Myokard­in­farkt (Herzin­farkt) vor.

Für die Prognose einer COPD wird das Vorliegen kardio­vas­ku­lärer, d.h. das Herz-Kreislauf-System betref­fender, Begleit­erkran­kungen als ungünstig bewertet.

Betrachtet man die Prognose von der Seite des Herzens, kann man sagen, dass auch das Vorhan­densein einer COPD sich ungünstig auf den Verlauf einer kardio­vas­ku­lären Erkrankung auswirkt. Dabei spielt nicht das Vorhan­densein einer COPD eine Rolle, sondern auch deren Schwe­regrad. Je schwer­wie­gender eine COPD ist, desto ungüns­tiger ist auch die Prognose der kardio­vas­ku­lären Erkrankung.

Hierbei wurde festge­stellt, dass die kardio­vas­ku­lären Verän­de­rungen in direktem Zusam­menhang mit solchen der Lungen­funktion stehen, indem Atemwegs­ver­engung und Überblähung (Lungen­em­physem) zu verän­derten räumlichen und Druck­ver­hält­nissen im Brustkorb führen, die das Herz beein­flussen. Folglich kann durch eine Lungen­me­di­kation auch die Herzfunktion verbessert werden.

Kardio­vas­kuläre Probleme

Oft treten COPD und Herz-Kreislauf-Erkran­kungen gemeinsam auf. Aus diesem Grund wurden Zusam­men­hänge zwischen Atemwegs­ver­engung, Lungen­über­blähung und verschie­denen kardio­vas­ku­lären Messwerten unter­sucht.

Welche Schlüsse können aus diesem Ergebnis gezogen werden?

COSYCONET verdeut­licht, dass wir bei einer COPD den mögli­cher­weise beglei­tenden kardio­vas­ku­lären Erkran­kungen mehr Aufmerk­samkeit widmen sollten.

Neben einem behan­delten arteri­ellen Bluthoch­druck wurde bei einem erheb­lichen Teil der in die Studie einge­schlos­senen Patienten eine messbare Einschränkung der Herzfunktion festge­stellt, ohne dass die Patienten davon Kenntnis hatten oder diese gezielt thera­piert worden wären.

Erst eine diffe­ren­zierte Diagnose der kardio­vas­ku­lären Erkrankung ermög­licht eine entspre­chend gezielte Behandlung, vor allem der Herzschwäche, was eine erheb­liche Bedeutung für den Verlauf entfalten dürfte.

Was sollte hinsichtlich der Diagnostik beachtet werden?

Patienten mit einer COPD und einer kardio­vas­ku­lären Erkrankung haben häufig eine gemeinsame Sympto­matik: Atemnot.

Liegt bei einem Patienten bekann­ter­maßen eine COPD vor, neigt man dazu, Atemnot auf das Vorliegen der Lungen­er­krankung zurück­zu­führen. Mögliche kardiale Kompo­nenten werden zu selten in Erwägung gezogen und somit häufig übersehen.

Standard­mäßig sollten bei COPD-Patienten daher unbedingt und regel­mäßig kardio­vas­kuläre Basis­werte, wie z. B. Blutdruck, Puls, EKG, ggf. Blutwerte etc., erfasst werden.

Darüber hinaus ist häufiger die Durch­führung einer Herzul­tra­schall­un­ter­su­chung (Echokar­dio­graphie) zu empfehlen. Eine Ultra­schall­un­ter­su­chung ist hilfreich, um vor allem eine Herzschwäche oder eine funktio­nelle Beein­träch­tigung des Herzens recht­zeitig zu erkennen.

Eine Herzschwäche lässt sich in der Regel gut behandeln und damit eine Verbes­serung der Prognose erzielen.

Lungen­funktion und linkes Herz

Ein weiterer Teilaspekt wurde in diesem Zusam­menhang unter­sucht mit dem Ergebnis, dass bei Patienten, die kein manifestes Herzleiden haben, dennoch ein Zusam­menhang zwischen verschlech­terter Lungen­funktion und Überbe­an­spru­chung der linken Herzkam­merwand besteht. Mögli­cher­weise führt die mecha­nische Überbe­an­spru­chung durch die verän­derten Druck- und Volumen­ver­hält­nisse im Brustkorb hierzu.

Daher raten die Autoren, das Herz-Kreislauf-System von COPD-Patienten regel­mäßig vorbeugend zu unter­suchen.

Welche Verän­de­rungen können am Herzen auftreten?

In der Vergan­genheit wurde vorwiegend die Funktion des rechten Herzens überprüft, denn seit langem ist bekannt, dass eine COPD bei etwa 15–20 % der Patienten eine Rechts­herz­be­lastung, ein sog. Cor pulmonale, verur­sachen kann.

Von einem Cor pulmonale (auch als Lungenherz bezeichnet) spricht man, wenn sich die rechte Herzkammer stark ausge­dehnt und erweitert bzw. verdickt hat. Ursache hierfür ist ein erhöhter Wider­stand im Lungen­kreislauf, gegen den das Herz über lange Zeit anarbeiten muss, wofür meistens eine chronische Atemwegs­er­krankung, wie z. B. COPD, verant­wortlich sein kann.

Aus vielen Unter­su­chungen wissen wir inzwi­schen jedoch, dass auch die linke Herzseite, die für den großen Blutkreislauf verant­wortlich ist, bei einer COPD morpho­lo­gische, d.h. die Form betref­fende, sowie funktio­nelle Verän­de­rungen entwi­ckeln kann, was mögli­cher­weise progno­se­re­levant ist. Diese Möglichkeit der Verän­derung des linken Herzens wurde bisher zu wenig berück­sichtigt.

Während sich häufig bei einer primär kardialen Erkrankung im Sinne einer Herzschwäche die linke Herzkammer im Laufe der Erkrankung vergrößert, scheint im Gegensatz dazu bei vielen Patienten mit einer langjäh­rigen COPD das linke Herz tenden­ziell kleiner zu werden; dies dürfte an einer vermin­derten Füllung liegen, die zu  einer Herzmus­kel­ab­nahme führt. Auch können verän­derte Druck­ver­hält­nisse, die durch die Lungen­er­krankung im Brustkorb herrschen, sich als Dehnungs­kräfte auf das Herz übertragen und dessen Form und Lage im Brustkorb beein­flussen.

Mögli­cher­weise spielt eine solche Verän­derung des linken Herzens eine größere Rolle, als dies bisher von einer Rechts­herz­be­lastung angenommen wurde.

Aktuelle Daten zeigen zudem, dass sich mit zuneh­mendem Schwe­regrad der COPD auch die elektrische Achse des Herzens, d.h. die Richtung der Erregungs­aus­breitung im Herzmuskel, ändert. Diese Verän­derung muss nicht für sich genommen einen Krank­heitswert haben, ist aber für die Diagnostik und die Auswertung des EKGs von großer Bedeutung.

Was kann dazu beitragen, dass das Herz entlastet wird?

Ebenso wie für die Lunge ist auch für das Herz ein Rauch­stopp der erste entschei­dende Schritt, der zweite Schritt ist mehr Bewegung.

Spezielle Thera­pie­studien sowohl mit Einzel- als auch mit Kombi­na­ti­ons­sub­stanzen inhala­tiver bronchi­al­er­wei­ternder Medika­mente (Broncho­di­la­ta­toren) konnten inzwi­schen zeigen, dass sich nicht nur die Lungen­funktion, sondern auch die Herzfunktion dadurch positiv beein­flusst lässt.

Das Herz kann sich wieder besser füllen, und das Herz-Zeit-Volumen (die Menge an Blut, die das Herz in einer Minute in den Blutkreislauf pumpt) steigt an.

Zudem scheint sich die Therapie auch günstig auf die kardiale Wandspannung und die Wanddehnung des Herzens auszu­wirken. Diese Effekte ließen sich bereits bei kurzer Thera­pie­dauer von ein bis zwei Wochen nachweisen.

Dass sich die Situation des Herzens durch physi­ka­lische Maßnahmen wie z. B. die Atemphy­sio­the­rapie oder auch eine Lungen­vo­lu­men­re­duktion verbessern lässt, erscheint plausibel, ausrei­chende wissen­schaft­liche Unter­su­chungen bzw. Nachweise gibt es hierzu derzeit jedoch noch nicht.

Risiko­faktor Harnsäure

Das Blut der am COSYCONET-Register teilneh­menden Patienten wird unter­sucht. Die Proben wurden in einer sog. Querschnitts­studie unter­sucht, wobei zutage trat, dass die Harnsäu­re­kon­zen­tration im Blut mit bestimmten Krank­heits­sym­ptomen in Zusam­menhang steht.

So haben Patienten mit hoher Harnsäu­re­kon­zen­tration eine schlechtere Lungen­funktion, sind weniger körperlich belastbar und neigen zu kardio­vas­ku­lären Begleit­erkran­kungen. Die Wissen­schaftler folgern daraus, dass die Harnsäu­re­kon­zen­tration ein nützlicher Laborwert ist, der Rückschlüsse auf den Krank­heits­status erlaubt.

Einige hinwei­sende Arbeiten zeigen, dass eine erhöhte Harnsäu­re­kon­zen­tration (Hyper­urikämie) sich ungünstig auf die Lungen­funktion auswirkt: ein Messwert, der bisher kaum im Fokus stand, jedoch mehr beachtet werden sollte.

Eine Hyper­urikämie ist mit einem erhöhten Entzün­dungs­status (inflamm­a­to­ri­schen Status) verge­sell­schaft, was eine gewisse Rolle hinsichtlich der syste­mi­schen Entzündung einer COPD spielen dürfte. Im Rahmen von Analysen innerhalb von COSYCONET zeigten sich erstmals direkte ungünstige Einflüsse einer erhöhten Harnsäu­re­kon­zen­tration auf die Lungen­funktion, das Exazer­ba­ti­ons­risiko und die kardio­vas­ku­lären Begleit­erkran­kungen.

Die Therapie der Hperurikämie scheint sich positiv auszu­wirken.  Harnsäure ist das sog. Endprodukt des Purin­stoff­wechsels. Purine sind Bausteine der Nukle­in­säuren, aus denen die Erbinfor­mation in den Körper­zellen besteht. Die Harnsäu­re­menge im Körper hängt von Alter, Geschlecht und Ernährung ab. Bei bestimmten Erkran­kungen produ­ziert der Körper zu viel Harnsäure im Blut und kann unter anderem Gicht und Herz-Kreislauf-Probleme verur­sachen.


Eckdaten COSYCONET

In Deutschland existierte bislang keine hinrei­chend große und umfas­sende Daten­basis, die es erlauben würde, den Verlauf der COPD hinsichtlich Begleit­erkran­kungen (Komor­bi­di­täten) und syste­mi­schen, d. h. den ganzen Körper betref­fenden Faktoren, im Detail zu unter­suchen.

Im Zentrum von COSYCONET steht deshalb eine groß angelegte Kohor­ten­studie, d. h. eine beobach­tende Studie, bei der nicht in bestehende Therapien einge­griffen wird und auch keine medika­men­tösen oder ander­wei­tigen Inter­ven­tionen zur Anwendung kommen. COSYCONET steht für “COPD and Systemic Conse­quences – Comorbi­dities Network” (COPD und syste­mische Konse­quenzen – Komor­bi­di­täten Netzwerk).

Das primäre Ziel der Studie ist, die Bedeutung von Organ­ma­ni­fes­ta­tionen außerhalb der Lunge und etwaige Inter­ak­tionen mit der COPD zu unter­suchen. Bundesweit betei­ligen sich 29 Studi­en­zentren.

In die Studie aufge­nommen wurden 2.741 Patienten, von denen 8 % den spiro­me­tri­schen Schwe­regrad I, 35 % den Schwe­regrad II, 32 % den Schwe­regrad III und 9 % den Schwe­regrad IV gemäß den GOLD-Richt­linien aufweisen. 16 % konnten keiner GOLD Kategorie zugeordnet werden oder entsprachen der früheren GOLD 0‑Kategorie.

Die Patienten nahmen in den Studi­en­zentren an einer Einschluss­visite sowie Nachbe­ob­ach­tungen nach 6 bzw. 18, 36, 54, 72 und 90 Monaten teil, letztere sind noch nicht abgeschlossen, und zukünftige sind geplant. Bei allen Visiten erfolgt das identische, umfang­reiche Unter­su­chungs­pro­gramm über ca. 4 Stunden, das neben der Prüfung der Lungen­funktion auch das indivi­duelle Muster der Komor­bi­di­täten wie Erkran­kungen des Herz-Kreis­lauf­systems, Osteo­porose, den metabo­li­schen, d.h. den Stoff­wechsel betref­fenden und mentalen Status sowie die körper­liche Leistungs­fä­higkeit und Aktivität erfasst.

„Die Grund­an­nahme bei dieser Langzeit­studie ist, dass die beglei­tenden Erkran­kungen für den Verlauf der COPD und auch das Befinden der Patienten mögli­cher­weise häufig wichtiger sind, als die vorlie­gende Lungen­er­krankung selbst“, formu­lierte Professor Dr. Claus F. Vogel­meier, Koordi­nator von COSYCONET, aktuell anlässlich des Deutschen Inter­nis­ten­kon­gress in Wiesbaden im Mai 2019.

Weitere Infor­ma­tionen:

Kompe­tenznetz Asthma und COPD
Philipps-Univer­sität Marburg
www.asconet.net
www.asconet.net/html/cosyconet
Hotline 06421 – 5861015

Alle aktuellen Ergeb­nisse der COSYCONET-Studie finden Sie auf den Seiten des Deutschen Zentrums für Lungen­for­schung (DZL) – www.dzl.de – Tragen Sie im Suchfeld den Begriff „COSYCONET“ ein.


Bildnachweis:
Professor Dr. Peter Alter
designua, HNFOTO, Dan Kosmayer – Fotolia.com
Kompe­tenznetz Asthma und COPD

Interview/Text:
Sabine Habicht, Redak­ti­ons­leitung Patienten-Bibliothek


Dieser Beitrag wurde in der Sommer­ausgabe 2019 der Patienten-Bibliothek – Atemwege und Lunge veröf­fent­licht.

Schlagwörter: Alpha1, Bluthochdruck, COPD, COSYCONET, Harnsäure, Herz, Herz-Kreislauf- Erkrankungen, kardiovaskuläre Erkrankungen, Lunge, Lungenemphysem, unzertrennlich

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